Geschlecht von Hohenzollern-Hechingen
Sammlungsgründer:

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gelangte nach Schlesien eine imposante, einige hunderte Kunstwerke zählende Sammlung, gestaltet durch Herzog Peter Biron von Kurland (1724-1800). Sie wurde damals hauptsächlich im Saganer Palais aufbewahrt. Pauline (1782-1845), zweite Tochter Peter Birons, heiratete den Herzog Friedrich Hermann von Hohenzollern-Hechingen, der im Palais in Löwenberg residierte. Nach der Trauung, die kurz nach dem Tod des Vaters stattfand, zog sie mitsamt einem geerbten Sammlungsteil in den Sitz ihres Ehemanns.

Eigenschaften:

Aus Sagan nach Löwenberg gelangten u. a. die Gemälde von Rembrandt, Jan Steen, Meindert Hobbema, Jan van Goyen und Emanuel de Witte. Die Bestandkataloge nennen mehr als 400 Werke, unter denen die Gemälde von David Teniers, Salvator Rosa, Jacob van Ruisdael, Gerard Terborch, Andrea Mantegna, Pietro Perugino und Domenico Ghirlandaio.

Kategorien der Kunstwerke in der Sammlung: Malerei (8)
Bibliographie:

Verzeichnis der Gemälde-Sammlung Seiner Hoheit des Fürsten zu Hohenzollern-Hechingen, Loewenberg 1855

Katalog der werthvollen Gemälden alter Meister aus dem Nachlasse Fürsten Friedrich Wilhelm Konstantin von Hohenzollern-Hechingen, Rudolf Lepke’s Auctions-Hause, Berlin 1890

Niels von Holst, Die Gemäldegalerie Herzog Peters von Kurland in Sagan, In: „Quellen und Forschungen zur Baltischen Geschichte“, 5 (1944), S. 15-25

Vermerke:

Die Löwenberger Gemäldesammlung wurde 1890 an der Auktion im Berliner Salon von Rudolf Lepke versteigert.

Lokalisierung: Löwenberg (Lwówek Śląśki) - Palais des Geschlechts Hohenzollern-Hechingen
Beitragsverfasser:
  • Magdalena Palica
Veröffentlichungsdatum: 01 / 12 / 2009
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