Hohenzollern Wilhelm, von, 1783-1851 /  ,   - Fischbach

Pokój błękitny na akwareli z około 1850 roku

 
Wilhelm von Hohenzollern (1783-1851)
Biographie:

Sohn des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. Während der Napoleonskriege zeigte er sich als ein begabter Kavalleriebefehlhaber, nahm an den Verhandlungen des Wiener Kongresses teil. Viele Jahre lang war er Gouverneur der Festung Mainz. 1822 kaufte er Fischbach ein mit Bestimmung, dort eine Sommerresidenz einzurichten. Das Schloss hat seine endgültige Gestalt im Jahre 1846, nach dem Umbau nach Entwürfen von Friedrich August Stüler, angenommen.

Sammlungslebensdauer in Schlesien: 1822 - 1945
Eigenschaften:

Prinz Wilhelm und seine Ehefrau Marianne, Prinzessin von Hessen-Homburg, waren für ihre Sammlungsleidenschaft bekannt (in ihrer Händen befanden sich Meisterwerke der Malerei, darunter das Bild "Madonna des Bürgemeister Meyer”, gemalt von Holbein, das im 2. Weltkrieg von Darmstadt nach Fischbach aus Schutz vor den Kriegshandlungen gebracht wurde). In Fischbach befand sich eine der wichtigsten Sammlungen der Glasmalereien des Mittelalters, der Neuzeit und des 19. Jh. in Schlesien. Sie wurden in die Fenster der umgebauten Residenz montiert. Auch andere Bauten in Fischbach, darunter die Orangerie und die im Park gelegene "Mariannen-Cottage" waren mit Glasfenstern dekoriert. Laut dem Verzeichnis der Kunstwerke, das ein Jahr nach dem Tod des Prinzen Wilhelm entstand, zählte sie Sammling über 90 Glasfenster. Ein Zeugnis des Interesses, das das Prinzen-Ehepaar für diese Kunstgattung zeigte, ist eine Skizze von Kolbe mit der Darstellung eines der farbigen Glasfenster von Heinrich Müller, angefertigt für Marienburg, die auch in der Sammlung vorhanden war. Die Innenräume des Schlosses in Fischbach waren auch von antiken Möbeln, Waffen, Kunsthandwerk, zahlreichen Gemälden und Skulpturen verziert. Die Zierde der Sammlung waren eine der einigen bekannten Versionen des Bildnisses der Maria Stuart, gemalt von François Clouet, und Werke der Künstler des 19. Jh.: Wilhelm Wachs, Caspar David Friedrichs, Johann Gottfried von Schadows und Christian Daniel Rauchs.

Kategorien der Kunstwerke in der Sammlung: Malerei (3), Kunstgewerbe (1)
Bibliographie:

Hans Lutsch, Verzeichnis der Kunstdenkmäler der Provinz Schlesien, Bd. 3: Die Kunstdenkmäler des Reg.-Bezirks Liegnitz, Breslau 1851, S. 451.

Günther Grundmann, Schloss Fischbach. Der Besitz des Prinzen Ludwig von Hessen, die letzten Stunden in Schlesien, in: Erlebter Jahre Widerschein, München 1972, S. 337-346.

Agnieszka Gola, Magda Ławicka, Kolekcja witraży z Grodźca na tle innych śląskich kolekcji witrażowych, "Szkice Legnickie", XXV (2004), S. 187-206.

Lokalisierung: Fischbach (Karpniki) - pałac Hohenzollernów
Beitragsverfasser:
  • Magdalena Palica
Veröffentlichungsdatum: 16 / 09 / 2010
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