Kospoth Geschlecht, von,  /  ,   - Briese

Festsaal mit Gemälden von de Backer, gegen 1900

 
Geschlecht von Kospoth
Sammlungsgründer:

Nach wie vor ist es ungeklärt, wer sich zur Gestaltung einer imposanten Gemäldegalerie, die die Residenz des Geschlechts von Kospoth in Briese verzierte, direkt beigetragen hat. Der Palast desjenigen Geschlechts wurde in der ersten Hälfte des 18. Jh. errichtet. Es mag sein, dass bereits damals die ersten Kunstwerke gesammelt wurden. Viele Gemälde zur Innenausschmückung der Räume schuf der flämische Maler Johann Franz de Backer, besonders nennenswert sind zahlreiche Leinwandbilder zu mythologischen und allegorischen Themen aus dem ehemaligen Festsaal.

Eigenschaften:

In der Sammlung von Kospoth befanden sich hervorragende Werke altniederländischer Malerei, darunter zumindest zwei Gemälde von Peter Paul Rubens. In der Kunstgalerie waren ebenfalls ein Rembrandt zugeschriebenes Porträt, „Bauernkonzert“ von Dirk Hals sowie „Konzert“ von Jan Sanders van Hemessen zu bewundern. Helmut von Moltke (1800-1891), Leutnant und späterer Feldmarschall, der die Residenz 1828 besuchte, erwähnte in den Briefen an seine Familie die Gemälde von Tizian, van Dyck und Wouwermann.

Kategorien der Kunstwerke in der Sammlung: Malerei (31)
Bibliographie:

Helmut von Moltke, Gesammelte Schriften und Denkwürdigkeiten, Bd. 4: Briefe des General-Feldmarschalls Grafen Helmuth von Moltke an seine Mutter und an seine Brüder Adolf und Ludwig, Berlin 1891, S. 23

Rudolf Weber, Schlesische Schloesser, Bd. 3, Dresden-Breslau 1909

Lokalisierung: Briese (Brzezinka) - Palast des Geschlechts von Kospoth
Beitragsverfasser:
  • Magdalena Palica
Veröffentlichungsdatum: 31 / 05 / 2010
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