Familie Pohl
Sammlungsgründer:

Die Familie Pohl war Gutsbesitzer in Kalkau seit etwa 1830. Der Begründer der Sammlung war höchstwahrscheinlich Alfred Pohl. Als Besitzerin einiger Gemälde wird in der Literatur der Vorkriegszeit auch seine Schwester Marie erwähnt.

Sammlungslebensdauer in Schlesien: - 1945
Eigenschaften:

Die Gemäldesammlung, die den Palast der Familie Pohl schmückte, bestand aus mehr als zwanzig Gemälden von italienischen, flämischen und deutschen Künstlern. Das wertvollste unter schlesischen Werken war zweifelsohne das Bild von Michael Willmann mit dem „Martyrium der hl. Barbara“. Die Sammlung wurde von historischen Möbeln, unter denen ein reich dekorierter Breslauer Schrein aus dem 18. Jahrhundert besonders erwähnenswert ist, ergänzt.

Kategorien der Kunstwerke in der Sammlung: Malerei (1)
Bibliographie:

Malarstwo na miedzi, Ausstellung im Kupfermuseum Liegnitz, November 2003 - April 2004, hrsg. von Hana Seifertowá, Łucja Wojtasik-Seredyszyn, Legnica 2003, Kat.-Nr. 92

Vermerke:

Die Gemälde und Möbel aus der ehemaligen Sammlung von Pohl befinden sich heute im Museum in Neiße.

Lokalisierung: Kalkau (Kałków) - Palast der Familie Pohl
Beitragsverfasser:
  • Magdalena Palica
Veröffentlichungsdatum: 20 / 09 / 2010
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