Wiese Erich, , 1891-1979 /  ,   - Hirschberg

Erich Wiese

 
Erich Wiese (1891-1979)
Biographie:

Der in Liebau geborene Erich Wiese war ein ausgebildeter Kunsthistoriker. Seit 1925 hatte er das Amt des Kustos im Schlesischen Museum der Bildenden Künste in Breslau inne, vier Jahre später wurde er zum Direktor dieser Einrichtung ernannt, die er bis 1933 verwaltete. In diesem Jahr wurde ihm der Verzicht auf die verrichtete Stellung aufgezwungen und er siedelte nach Hirschberg über, wo er ein Antiquariat leitete. Er verließ Schlesien im Jahr 1945, fünf Jahre später erhielt das Direktorat im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt.

Sammlungslebensdauer in Schlesien: ok. 1920 - 1945
Eigenschaften:

Wiese versammelte eine 1283 zählende Gemäldesammlung auf Glas, insbesondere aus Riesengebirge stammend. Ein Teil dieser Sammlung, gelangte, sicherlich gegen das Ende des Kriegs, ins Museum in Hirschberg. Der Sammler brachte auf den Gemälderückseiten an, Informationen zu deren Datierung, Zuschreibung und Erwerbung. Die Rolle des Eigentumszeichens übernahmen die unter dem Text angebrachten Initialen bzw. der Name „Wiese“. In großer Anzahl der Werke von Volkskünstlern, zeichnen sich in der Sammlung des ehemaligen Museumsleiters die abstrakten Kompositionen der ihm zeitgenössischen Künstler, wie Johann Moltzan oder Walther Dexel aus.

Kategorien der Kunstwerke in der Sammlung: Malerei (5)
Bibliographie:

Malarstwo na szkle, Katalog zbiorów Muzeum Karkonoskiego w Jeleniej Górze, bearb. von Halina Słomska, Jelenia Góra 2009

Lokalisierung: Hirschberg (Jelenia Góra) - Am Vogelberg 1 (dzisiejsza ul. Ptasia)
Beitragsverfasser:
  • Magdalena Palica
Veröffentlichungsdatum: 25 / 05 / 2010
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