Porträt von Charlotte Corinth
Objekttyp: Malerei
Material / Technik: Öl auf Leinwand
Maße: 54,5 x 40,5 cm
Objekt gehörte zu folgenden Sammlungen:
Standort: Privatsammlung
Aktueller Aufbewahrungsort: Privatsammlung
Wichtige Historische Informationen:

Das Gemälde gehörte zur Sammlung J. Caspers in Berlin. In Breslau wurde es von Dr. Ismar Littmann erworben. Bei einer Zwangsversteigerung bei Max Perl in Berlin (26.-27. Februar 1935, unter der Auktionsnummer 2441) wurde das Werk nicht verkauft. Im Jahr 1935 wurde es durch den Preußischen Staat für die Nationalgalerie in Berlin erworben. Im Jahr 1940 wurde zum Verkaufsvertreter dessen in der Berliner Nationalgalerie Victor Rheins ernannt, als das Gemälde von einem gewissen Döbbecke erworben werden sollte. Der Verkauf des Werks fand am 28. Oktober 1958 im Kunsthaus Lempertz in Köln statt (unter der Auktionsnummer 56). Dann befand es sich in der Sammlung von Soraperra in Zürich. Das Gemälde wurde zum nächsten Mal am 20. Mai 1969 in der Galerie Wolfgang Ketterer in München (unter der Auktions-Nr. 217) verkauft. Im Jahr 1985 wurde es von der Galerie Arnoldi-Livie in München erworben, dann überging es in die Galerie Schlichtenmaier in Grafenau und in eine Privatsammlung von Rolf Deyhle in Stuttgart. Das Gemälde wurde nachher von den Erben Dr. Ismar Littmanns wiederbekommen. Am 24. Juni 2014 wurde es im Londoner Sotheby Salon, unter der Auktionsnummer 359 verkauft.

Literatur:

Charlotte Berend-Corinth, Lovis Corinth-Die Gemälde, Werkverzeichnis, Munich, 1992, Kat.-Nr. 651

Beitragsverfasser:
  • Magdalena Palica
Veröffentlichungsdatum: 25 / 11 / 2014
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