Kopf eines bayerischen Mädchens mit Inntaler Hut
Objekttyp: Malerei
Material / Technik: Öl auf Holz
Maße: 24,5 x 20 cm
Objekt gehörte zu folgenden Sammlungen:
Aktueller Aufbewahrungsort: Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
Wichtige Historische Informationen:

Werke von Wilhelm Leibl gehören zu den frühen Erwerbungen von Max Silberberg.

Dieses Bildnis ist schon am Beginn der 1920er Jahre in seiner Sammlung nachgewiesen. 1935 musste Silberberg auch diese Arbeit versteigern lassen. Sie gelangte in den Besitz Haberstock und erscheint nach 1945 in der Sammlung Schäfer.

Die Süddeutsche Zeitung stellte hinsichtlich der Raubkunst in der Sammlung Schäfer fest: "In Schweinfurt wird trotz oder wegen konkreter anwaltlicher Anfragen seit Jahren gemauert..." (Ira Mazzoni: Verweigerte Aufklärung. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 287, 12.12.2013). Auch in diesem Fall gibt es im Unterschied zu vielen Werken aus der Sammlung Silberberg in öffentlichen und privaten Sammlungen bisher keine faire und gerechte Lösung.


Literatur:

Emil Waldmann: Wilhelm Leibl. Gesamtverzeichnis seiner Gemälde, 1930, Nr. 202

Gemälde und Zeichnungen des 19. Jahrhunderts aus einer bekannten schlesischen Privatsammlung und aus verschiedenem Privatbesitz, Paul Graupe Versteigerung 141, 23. März 1935, Nr. 6,

Städtische Galerie im Lenbachhaus: Wilhelm Leibl und sein Kreis, München 1974, Nr. 32

Beitragsverfasser:
  • Dr. Hans-Joachim Hinz
Veröffentlichungsdatum: 11 / 02 / 2014
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