Erzengel der Verkündigung
Objekttyp: Malerei
Material / Technik: Tempera auf Holz
Maße: 49,3 x 27,5 cm
Datierung: 1404/1407
Objekt gehörte zu folgenden Sammlungen:
Aktueller Aufbewahrungsort: Städel Museum, Frankfurt am Main
Wichtige Historische Informationen:

Das Gemälde bildete, mitsamt der „Jungfrau Maria“, einen Flügelteil des St. Lorenzaltars, der 1404-1407 durch Kardinal Agnolo Acciaioli zur Marienkapelle in der florentinischen Certosa di Galuzzo beauftragt wurde. Sicherlich am Anfang des 19. Jahrhunderts, wurden die beiden besagten Bilder durch Gustav Adolf von Ingenheim, während seiner Italienreisen erworben. Infolge der Sammlungsverteilung nach Gustav Adolf von Ingenheims Tod im Jahr 1855 übertraten die Bilder in den Besitz Franz von Ingenheims und gelangten ins Palais in Reisewitz. Als 1919 Franz verstarb, wurde Inhaber der beiden Bilder, sein Sohn Harald. Die Gemälde befanden sich im Reisewitzer Palais bis 1945, indem sie am wahrscheinlichsten vom das Anwesen verlassende Harald von Ingenheim ausgelagert wurden. 1957 wurden die Bilder von ihm durch den Kunsthändler Curt Reinheldt abgekauft. Der Letztere verkaufte die besagten Gemälde an die Adolf und Louisa Haeuser-Stiftung, die sie dem Frankfurter Museum in Verwahrung gab.

Literatur:

Rudolf Hiller von Gaertringen, Italienische Gemälde in Städel 1300-1550, Toskana und Umbrien, Katalog der Gemälde im Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt am Main, Mainz 2002, S. 186-202

Beitragsverfasser:
  • Magdalena Palica
Veröffentlichungsdatum: 08 / 12 / 2009
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