Olivenhain bei Saint-Rémy
Objekttyp: Zeichnung
Material / Technik: Tusche auf Papier
Maße: 47 x 62,5 cm
Objekt gehörte zu folgenden Sammlungen:
Standort: Privatsammlung
Aktueller Aufbewahrungsort: Nowy Jork, Museum of Modern Art
Wichtige Historische Informationen:

Die Zeichnung wurde bei der Versteigerung im Berliner Salon Paul Graupes, im März 1935 ausgestellt. Sie wurde damals durch den Verein der Freunde der Berliner Nationalgalerie erworben und an diese Einrichtung geschenkt.

1998 bei der Tagung in Washington, die durch die Amerikanische Staatsabteilung veranstaltet wurde, unterschrieben 44 Staaten ein Dokument, in dem sich verpflichteten, sich alle erdenkliche Mühe zu geben, um die durch Nazis geraubten Kunstwerke zu identifizieren und den legitimen Erben zu erstatten [mehr darüber auf http://www.lootedartcommision.com/Washington-principles].

Die ehemals zu Max Silberberg gehörende Zeichnung von van Gogh (bis 1999 in der Berliner Nationalgalerie) war das erste Kunstwerk, das gemäß der Washingtoner Erklärung, den legitimen Besitzern zurückgegeben wurde. Die Nachkommen des Sammlers bieten die Skizze bei der Versteigerung im Londoner Salon Sotheby an, wo sie einen Rekordpreis von 8,5 Millionen Dollars erreichte. Die Skizze wurde durch einen Privatsammler erworben, der sie später als Leihgabe an das New Yorker Museum überreichte.

Literatur:

Monika Tatzkow, Max Silberberg (1878-1945) Breslau In: Melissa Müller, Monika Tatzkow, Verlorene Bilder, verlorene Leben Jüdische Sammler und was aus ihren Kunstwerken wurde, München 2008, S. 128

Beitragsverfasser:
  • Magdalena Palica
Veröffentlichungsdatum: 08 / 12 / 2009
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